REDIM

Dr. Mirko Roth bei „Religion am Mittwoch“ am 03.07.2019

Dr. Mirko Roth ist Assoziiertes Mitglied bei REDIM und spricht bei der Vortrags-Reihe „Religion am Mittwoch“, am 03.07.2019 zum Thema: Buddhistische Hausschreine. Die Butsudane der Soka Gakkai International (Deutschland) im Fokus der Material Religion

Buddhist*innen der Soka Gakkai International (SGI) chanten – singen und rezitieren – ihr Mantra, „Nam Myo Ho Renge Kyo“ sowie Teile des Lotussutras. Diese religiöse Praxis wird, sowohl alleine als auch in der Gruppe, vor individuell gestalteten Hausschreinen ausgeübt: dem Butsudan. Ihr Wunsch und Ziel ist zum einen, im Chanten die eigene Buddhanatur zu aktivieren und dadurch das eigene Selbst zu kultivieren, zum anderen der daraus resultierende Weltfrieden. Welche Rolle spielen dabei die Hausschreine? Welche Bedeutungen haben sie für ihre Nutzer*innen? Welche Bedeutung haben Form, Farbe, Material und welche Wirkungen werden dadurch erzielt?

Die Veranstaltung findet im Seminarraum der Religionswissenschaft, Landgraf-Philipp-Str. 4 statt
und beginnt um 18 Uhr. Alle Interessierten sind willkommen.
Mehr Informationen zur Vortrags-Reihe „Religion am Mittwoch“ finden sie hier.

Öffentlicher Abendvortrag von Dr. Mirjam Wenzel am 16. Mai

Die Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt spricht zum Thema: Das jüdische Museum Frankfurt – eine Plattform der Reflexion über die Gegenwart

Do 16. Mai, 19 Uhr in Frankfurt am Main, im Haus am Dom (Giebelsaal)

Im Rahmen eines grundlegenden Erneuerungsprozesses hat das Jüdische Museum in Frankfurt am Main ein Selbstverständnis entwickelt, in dessen Zentrum die Idee eines Museums ohne Mauern steht. Mit zahlreichen Aktivitäten im Frankfurter Stadtraum, Stadtspaziergängen, Bildungsangeboten, sinnlichen Veranstaltungen und Pop Up-Plattformen hat es in den vergangenen drei Jahren neue Formen des Zugangs zu jüdischer Geschichte und Kultur erprobt, die zur interkulturellen  Verständigung und zur Selbstreflexion anregen wollen.

In ihrem Vortrag gibt die Direktorin des Museums, Dr. Mirjam Wenzel, einen Einblick in diese Aktivitäten und in die ihnen zugrundeliegende Überzeugung: Das Jüdische Museum möchte zur Auseinandersetzung mit den subjektiven Erfahrungen von Jüdinnen und Juden in einer historischen Perspektive und zur Teilhabe an der Pluralität jüdischer Kultur inmitten der Diversität europäischer Gesellschaften einladen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen eines (internen) Workshops des Forschungsverbundes Dynamiken religiöser Dinge im Museum (REDIM)
Der Vortrag ist für alle Interessenten geöffnet.


Seminar mit Special Guest:
Dr. Yuriko Yamanaka

Frau Dr. Rodemeier begrüßt am 14.05.19 in ihrem Seminar „Visualisierung von Religion im öffentlichen und halböffentlichen Raum“ Dr. Yuriko Yamanaka Professorin am National Museum of Ethnology in Osaka.

„Dynamics of Religious Things in and outside Museums: How material culture of Islam is ‘staged’ in Japan”

The lecturer will introduce how material culture of Islam is “staged” in the different regional galleries of the National Museum of Ethnology in Osaka, and how the exhibit was then condensed into “Min-packs” — mobile „mini-stages“ in the form of suitcases containing objects, photographs and explanation cards — rented out to schools for classroom learning activities.

Die Veranstaltung findet im Seminarraum der Religionswissenschaft, Landgraf-Philipp-Str. 4, von 16-18 Uhr statt.
Alle Interessierten sind willkommen.