REDIM

REDIM Sammelband: “Handling Religious Things. The Material and the Social in Museums”

Kurz vor dem Projektende konnte der REDIM Sammelband Anfang März 2022 publiziert werden.

Wir freuen uns sehr Ihnen mitteilen zu könne, dass der REDIM Sammelband: “Handling Religious Things. The Material and the Social in Museums” erschienen ist. Nach langer Arbeit von AutorInnen und Herausgeberinnen ist der Band kurz von dem Projektende von REDIM beim Olms-Verlag und zeitgleich als Open Access auf dem Publikationsserver der Universität Marburg erschienen. Der Band bietet einen umfassenden Einblick in die Forschung des REDIM Projekts: Neben den Projekten der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, geben auch die Projektleiterinnen, assoziierte Mitglieder und Beiratsmitglieder Einblicke in ihre Forschung und nähern sich den religiösen Dingen im Museum mit unterschiedlichen Ansätzen und aus diversen Perspektiven.

Hier finden Sie den Sammelband:
Open Access Publikationsserver Universität Marburg
Olms Verlag


Online Publikation Vorträge REDIM Konferenz 2021

Reihe “Religious Materials: Emic Perspectives – Etic Constructions – Museum Classifications” jetzt auf dem Publikationsserver der UB frei zugänglich.

Seit kurzem sind zehn der Beiträge der REDIM Konferenz, welche 2021 online stattfand, auf dem Publikationsserver der UB frei zugänglich. Die Beiträge in Videoformat sind unter dem Reihenname “Religious Materials: Emic Perspectives – Etic Constructions – Museum Classifications” veröffentlicht worden und können auch über den Katalog Plus der UB Marburg gefunden werden.

Hingehört! Keynotes

Für die online stattfindende Abschlusstagung “Religious Materials Emic Perspectives – Etic Constructions – Museum Classifications” (3rd – 6th June 2021) konnte das Projekt REDIM “Dynamiken religiöser Dinge im Museum” zwei renommierte Rednerinnen für Keynotes gewinnen.

Sonja Hazard Ph.D. von der Florida State University, welche zu Theorien und Methoden des new materialism, materieller visueller und sinnlicher Kultur forscht, sowie zur materiellen Texten und der Geschichte des Buches. 

Sowie Nanette Snoep, welche als Museumsdirektorin des Rautenstrauch-Joest-Museum Köln, aus der Musuemspraxis berichten können wird. Ihre Schwerpunkte sind vor allem Kolonialgeschichte und Rassismus und in diesem Kontext die Dekolonialisierung von Museen.

Wir freuen uns diese interessanten Wissenschaftlerinnen bei der Tagung hören zu können.


Call for Presentations

“Religious Materials Emic Perspectives – Etic Constructions – Museum Classifications” Online Conference 3rd – 6th June 2021

Das Forschungsnetzwerk “Dynamiken religiöser Dinge im Museum” (REDIM) lädt Sie dazu ein, sich an der Abschlusstagung mit dem Thema: “Religious Materials Emic Perspectives – Etic Constructions – Museum Classifications” zu beteiligen. Die Konferenz wird vom 3. bis 6. Juni 2021 online stattfinden.

Call in pdf Form


REDIM Online Kolloquium

Ab dieser Woche startet das Online Kolloquium von REDIM in die zweite Runde. Insgesamt trifft sich das Team aus Projektleiterinnen und wissenschaftlichen Mitarbeitern jetzt zum vierten Mal, diesmal sind auch Mitglieder des internationalen Beirats dabei.

Wir freuen uns auf einen anregenden wissenschaftlichen Austausch.


GRASSI Museum für Völkerkunde, Einladung “Don´t Stop”, am 22. September, 18:00

Vernissage

Don‘t Stop – Werkstatt Prolog im Dialog mit der Schenkung Sammlung Hoffmann

Zusammen mit der Schenkung Sammlung Hoffmann sagen wir: Don’t Stop. Zeitgenössische europäisch-amerikanische Kunstwerke werden im Rahmen des GRASSI Museum für Völkerkunde um die Aneignung des Fernen kreisen und nach einer Durchlässigkeit von Museen, Räumen und Kategorien rufen.

Am So 22.09.2020 um 18 Uhr im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig.


Schamanengewand wird restauriert

Wie viele von uns in Corona Zeiten, befindet sich auch unser Schamanengewand zurzeit quasi in Quarantäne:
Es musste die Religionskundliche Sammlung zur Restaurierung verlassen. Wenn ein Objekt unser Haus verlässt, dann regt uns das immer zum Nachdenken an. Was wissen wir überhaupt über dieses reich mit Metallplatten, manche in Vogelgestalt, andere in Menschenform verzierte Gewand aus inzwischen brüchigem Rentierleder.

Es soll aus der Republik Sakha im nordöstlichen Sibirien stammen. Zum Zeitpunkt seiner letztmaligen rituellen Verwendung, vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts, war diese Region noch russische Provinz Jakutien. Noch früher, vor dem 13. Jahrhundert, lebten Jakutinnen und Jakuten größtenteils oberhalb des Lena-Flusses. Durch das Vordringen mongolischer Bevölkerungsgruppen verschob sich ihr Lebensraum allerdings flussabwärts. Seitdem siedeln sie im mittleren Lenatal.

Ojun ist die indigene Selbstbezeichnung jakutischer Schamanen. Mit Ojun sind Personen gemeint, die durch eine Nahtoderfahrung gelernt haben, zwischen der sichtbaren Welt der Menschen und der nicht-sichtbaren Welt der Götter, Ahnen und Geister hin und her zu reisen. Durch diese Fähigkeit sind sie in der Lage, einen Ausgleich zwischen den beiden Sphären herzustellen und dadurch letztendlich auch zu heilen. Religionswissenschaftlich ist der Begriff des Schamanismus allerdings strittig, da er eine kulturübergreifende Existenz einer schamanischen Religion postuliert und lokalspezifische Besonderheiten und Unterschiede der einzelnen Glaubenssysteme und Praktiken außer Acht lässt. Diese unspezifische Verwendung des Begriffes Schamanismus brachte den amerikanischen Ethnologen Clifford Geertz in den 1960er Jahren dazu, Schamanismus als ein westlich idealisiertes Konstrukt zu bezeichnen.

Auch heute gibt es in der Republik Sakha noch als Heiler praktizierende Ojun, obwohl die Bevölkerungsmehrheit, die dem orthodoxen Christentum angehört, der Meinung ist, dass es „den traditionellen Schamanismus“ nicht mehr gäbe.

Für die Religionskundliche Sammlung wurde das Gewand 1961 von der damaligen Kuratorin Käthe Neumann erworben. Aus dem archivierten Briefverkehr geht hervor, dass es damals “für 4000 DM mit 5% Rabatt” von den mit Kunst und Ethnografika handelnden Familien Kegel und Konietzko aus Hamburg angekauft wurde.

Wir vermuten, dass die Herstellung und Nutzung des Gewands auf Mitte des 19. Jahrhunderts zurück geht und hoffen, dass uns die Restauratorin dies bestätigen kann. Vielleicht wird auch die Veröffentlichung von Ulrike Bieker mehr Klarheit bringen. Als das Gewand für den Transport zur Restaurierung vorbereitet wurde, stellten wir fest, dass es ziemlich schwer war, das über die Jahre steif gewordene, trockene Rentierleder von der scharfkantigen und mit rostigen Nägeln zusammengehaltenen Figurine zu lösen. Wir sind froh, dass das Gewand nun einer grundlegenden Restaurierung unterzogen wird und werden darüber berichten, wenn das Gewand in unser Haus zurückkehrt.

#Schamanengewand_revival

Literatur: Bieker, Ulrike. Das Gewand, der Elch, die Vögel, die Geister: Zur Performance eines Schamanen aus Sakha (Jakutien). In: Decker, Doris / Mirko Roth (Hrsg.) Religionen in den Medien – Medien in den Religionen (Marburger Religionswissenschaft im Diskurs). Lit-Verlag: 2020, S. 23 – 52. (im Druck)


Absage der REDIM Tagung im Juni 2020 aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie

Das Projekt REDIM muss die für Juni 2020 geplante Tagung “Handling religious things: the material and the social in museums” 10.06.-12.06.2020 an der Philipps-Universität Marburg absagen. Grund dafür sind die Beschlüsse der Philipps-Universität Marburg und der Hessischen Landesregierung vom 13.03.2020. Diese beinhalten u.a., dass aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie alle Präsenzkonferenzen und –tagungen in den Hochschulen für das Sommersemester abzusagen sind.

The REDIM workshop “Handling religious things” in June 2020 must, unfortunately, be canceled. The basis for this is the resolutions of the Philipps-University of Marburg and the Hessian government regarding the current Corona pandemic. These include, among other things, that up to and including July 2020, no conferences may be held at the university.


GRASSI Talks: Now! 04.03.2020 zum Thema: Ethnologie in Ost und West – zwei Wege einer Disziplin

GRASSI Talks: Now!
04.03.2020 ● 19:00 Uhr

Ethnologie in Ost und West – zwei Wege einer Disziplin

[Völkerkunde will Völkerfriede]
Eröffnungsfeier der neu eingerichteten Ostasienabteilung 1957, Völkerkundemuseum Leipzig

Anlässlich seines 150-jährigen Bestehens lädt das GRASSI Museum für Völkerkunde am Mittwoch, den 04. März 2020, 19 Uhr zu einem Grassi Talk über die Ethnologie im geteilten Deutschland ein. Zwei Ethnologinnen sprechen über die zwei Wege, die die Disziplin selbst, aber auch die Museen der Völkerkunde in Ost und West gingen.

Gemeinsam mit dem Publikum erinnern sich Mareile Flitsch, Direktorin des Völkerkundemuseums der Universität Zürich, und Karoline Noack, Professorin der Altamerikanistik Universität Bonn, an diese Zeit. Sie berichten von ihren Erfahrungen und ihrem Wissen über die Fachgeschichte der Ethnologie. Prof. Flitsch spricht über die ethnologische Wissenschaftsgeschichte in der BRD, während sich Prof. Noack mit der Völkerkunde in der ehemaligen DDR beschäftigt und 2017/18 das Kooperationsprojekt Akteurinnen – Praxen – Theorien. Zur Wissensgeschichte der Ethnologie in der DDR begleitete.

Der Eintritt ist frei.

Mehr im Terminkalender des Grassi Museums.


“Ding und Transzendenz” am 10.03.2020 zum Thema: Der Hochaltar in St. Leonhard

Dienstag 10.03.2020 um 19:00 Uhr, Treffpunkt: Kirche St. Leonhard

In der Reihe Ding und Transzendenz kommen Kunstwissenschaft, Philosophie und Theologie über sakrale Gegenstände ins Gespräch: Es geht um die Entstehung und Bedeutung der „Dinge“, um ihren materiellen Wert und ihre technische Raffinesse und um ihren Gebrauch, aber auch um die Frage, wie sie zu Zeichen göttlicher Gegenwart wurden. Zu jeder Veranstaltung werden einzelne Objekte ausgewählt und aus der Nähe betrachtet. 

Mit Dr. Bettina Schmitt (Dommuseum Frankfurt), Rektor Dr. Stefan Scholz und Prof. Dr. Günter Kruck (Akademie Rabanus Maurus)

Mehr Informationen auf der Seite des Dommuseum Frankfurt.


Vortrag am 15.01.2020, 18 Uhr s.t.: Ein Museum für tibetischen Buddhismus in der Schweiz: Besucherrezeption (Karolina Lisowski)

Mittwoch, 15.01.2020, 18 Uhr s.t.: Ort: 35037 Marburg, Landgraf-Philipp-Str. 4, 1. OG

Im kleinen mittelalterlichen Dorf Gruyères in der französischsprachigen Schweiz hat ein privater Sammler aus Genf seine umfangreiche Kollektion tibetisch-buddhistischer Malereien, Skulpturen und ritueller Gegenstände in einer ehemaligen christlichen Kapelle inszeniert. Hauptsächlich wird in diesem Beitrag die Frage untersucht, inwiefern Raum- und Objektbeschreibungen der Besucher_innen in einem Zusammenhang stehen. 

Vortragsreihe “Religion am Mittwoch

Veranstalter: Philipps-Universität Marburg, Fachgebiet Religionswissenschaft und Religionskundliche Sammlung, Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst (REMID) e. V.


“Ding und Transzendenz” am 07.01.2020 zum Thema: Das Heiliggrab und seine Funktion in der Liturgie

Treffpunkt am Dommuseum (Domplatz 1) an der Kasse, Beginn um 19:00 Uhr.
Beteiligte: Prof. Dr. Günter Kruck (Akademie Rabanus Maurus), Bettina Schmitt (Dommuseum Frankfurt), Dr. Stefan Scholz (Akademie Rabanus Maurus)
Eintritt frei, ohne Anmeldung

Mehr Informationen zur Vortragsreihe finden sie hier.


REDIM Call for Papers “Handling religious things: the material and the social in museums” International Workshop 10-12 June 2020

Museums play an increasingly important role in the identity formation of individuals, communities and nations. Against this background, museums contribute significantly to the social perception of religious communities and believers. To what extent do museums influence those identities and perceptions, particularly as societies become more religiously diverse?

You can find the complete Call for Papers here.


Vortrag: “Kleines Fach mit großen Aufgaben” mit Prof. Dr. Edith Franke (Leiterin Projekt REDIM) und Dr. Susanne Rodemeier (REDIM-Projektmitarbeiterin) am 26.11.2019

Im Rahmen der “Kleine Fächer-Wochen” möchten wir auf folgenden Vortrag aufmerksam machen:

Kleines Fach mit großen Aufgaben: Die Emanzipation der Religionswissenschaft von der Theologie (am Beispiel des Marburger Theologen Rudolf Otto) mit Prof. Dr. Edith Franke (Leiterin Projekt REDIM), Dr. Susanne Rodemeier (REDIM-Projektmitarbeiterin) (Universität Marburg)

Termin: Dienstag, 26.11.2019, 18:15 Uhr
Ort: Vortragsraum der Universitätsbibliothek, Deutschhausstr.

Mit der Gründung der Religionskundlichen Sammlung (als einer Forschungs- und Lehrsammlung) im Jahr 1927 war der Marburger ev. Theologe Rudolf Otto ein wichtiger Impulsgeber für die Entstehung der Religionswissenschaft als autonomer universitärer Disziplin. Anhand von Sammlungsobjekten geben wir Einblick in die Entstehung und Entwicklung der Vergleichenden Religionswissenschaft in streitbarer Nähe und Emanzipation von der Theologie.

Poster zur Veranstaltung

Veranstalter:
Projekt: Kleine Fächer-Wochen. Die weite Welt vor Ort. Der Beitrag der Kleinen Fächer zur Internationalisierung der Philipps-Universität Marburg.
www.uni-marburg.de/kleine_faecher_wochen


Impulsvortrag von assoziiertem Mitglied bei REDIM Lisa Ludwig M.A. beim Workshop “Marburger Kolonial- & Fachgeschichte(n)” am 21.11.2019

Lisa Ludwig M.A. (Georg-August-Universität Göttingen) ist assoziiertes Mitglied bei REDIM und am 21.11.2019 an der Universität Marburg. Beim Workshop “Marburger Kolonial- & Fachgeschichte(n)”, stellt sie unter dem Programmpunkt “Input & Interview zu aktuellen Promotionsvorhaben und Innovativen Ansätzen”, ihr Forschungsprojekt vor. Der Workshop findet statt am 21.11.2019 von 09.00 Uhr bis 17.30 Uhr in der Deutschhausstraße 3, 35032 Marburg. Um Anmeldung wird gebeten bis 18.11.2019.

Hier finden sie alle Informationen, das Programm und Kontaktdaten:
Veranstaltungsankündigung auf der Webseite des Instituts für Vergleichende Kulturforschung.


REDIM-Projektpartner GRASSI Museum: “Die Weltensammler – 150 Jahre Leipziger Völkerkundemuseum” Sonntagsmatinee 24.11.19 und Ausstellung

Anlässlich seines 150jährigen Bestehens will das Museum für Völkerkunde zu Leipzig mit einer kleinen Sonderschau den Ursprüngen seiner Existenz nachspüren.
Am Sonntag den 24.11.2019 findet deshalb von 11-14 Uhr eine Matinee statt. Die Kabinettausstellung “Die Weltensammler – 150 Jahre Leipziger Völkerkundemuseum” ist vom 25.11.2019 bis zum 15.03.2020 im GRASSI Museum Leipzig zu sehen.


REDIM-Projektpartner Religionskundliche Sammlung und Fachgebiet Religionswissenschaft beteiligen sich an “Kleine Fächer-Wochen. Die Weite Welt vor Ort”

Alle Informationen zur Ausstellung und den Veranstaltungen finden sie hier.


“Artefaktanalyse”: Vortrag und Workshop mit Dr. Paul Eisewicht

Forschungswerkstatt des Zentrum für interdisziplinäre Religionsforschung (ZIR)


Vortrag und Workshop organisiert von assoziiertem REDIM-Mitglied Anna Matter M.A. (Philipps-Universität Marburg), welche für den REDIM-Projektpartner ZIR arbeitet.

‘Style Matters’.  Zur materiellen Konstitution sozialer Zugehörigkeit in der Moderne

Vortrag von Dr. Paul Eisewicht (Technische Universität Dortmund) am 28.11.2019, 18 Uhr
Ort: Landgraf-Philipp-Str. 4, 35037 Marburg

Workshop Artefakteanalyse

Vortrag und Workshop mit Dr. Paul Eisewicht am 29.11.2019, 10-16 Uhr,  und 30.11.2019, 10-14 Uhr
Ort: Landgraf-Philipp-Str. 4, 35037 Marburg

Anmeldung für den Workshop bis zum 10.11.2019 an die E-Mail-Adresse zir@uni-marburg.de

Alle Informationen finden Sie hier.


Sonderausstellung im Grassi Museum Leipzig: Re:Orient – Die Erfindung des muslimischen Anderen

Laufzeit vom 16.10.2019-19.01.2020

Alle Informationen auf der Webseite des Grassi Museums Leipzig.


REDIM auf der DVRW Tagung 2019 in Hannover

Konzeptualisierung von Religion 03. – 06. September 2019
Leibniz Universität Hannover

REDIM goes DVRW 2019

Die Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW) findet 2019 vom 3. bis zum 6. September im Welfenschloss der Leibniz Universität Hannover statt. Das Institut für Religionswissenschaft unter Leitung von Prof. Dr. Wanda Alberts ist Gastgeber der Tagung. Die International Association for the History of Religions (IAHR) hat der Tagung aufgrund der internationalen Relevanz des Themas “Konzeptualisierungen von Religion” den Status einer IAHR special conference verliehen.

Detaillierte Informationen zu den Panels REDIM I und II auf der REDIM Webseite der Universität Marburg.


Schätze aus dem Schutt: Sonderausstellung im Dommuseum Frankfurt, Kooperationspartner bei REDIM

Zum 800 jährigen Bestehen von St. Leonhard zeigt das Dommuseum Frankfurt vom 16. August 2019 bis zum 19. Januar 2020:
Schätze aus dem Schutt
Alle Informationen auf der Webseite des Dommuseum Frankfurt.


Dr. Mirko Roth bei “Religion am Mittwoch” am 03.07.2019

Dr. Mirko Roth ist Assoziiertes Mitglied bei REDIM und spricht bei der Vortrags-Reihe “Religion am Mittwoch”, am 03.07.2019 zum Thema: Buddhistische Hausschreine. Die Butsudane der Soka Gakkai International (Deutschland) im Fokus der Material Religion

Buddhist*innen der Soka Gakkai International (SGI) chanten – singen und rezitieren – ihr Mantra, “Nam Myo Ho Renge Kyo” sowie Teile des Lotussutras. Diese religiöse Praxis wird, sowohl alleine als auch in der Gruppe, vor individuell gestalteten Hausschreinen ausgeübt: dem Butsudan. Ihr Wunsch und Ziel ist zum einen, im Chanten die eigene Buddhanatur zu aktivieren und dadurch das eigene Selbst zu kultivieren, zum anderen der daraus resultierende Weltfrieden. Welche Rolle spielen dabei die Hausschreine? Welche Bedeutungen haben sie für ihre Nutzer*innen? Welche Bedeutung haben Form, Farbe, Material und welche Wirkungen werden dadurch erzielt?

Die Veranstaltung findet im Seminarraum der Religionswissenschaft, Landgraf-Philipp-Str. 4 statt
und beginnt um 18 Uhr. Alle Interessierten sind willkommen.
Mehr Informationen zur Vortrags-Reihe “Religion am Mittwoch” finden sie hier.


Öffentlicher Abendvortrag von Dr. Mirjam Wenzel am 16. Mai

Die Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt spricht zum Thema: Das jüdische Museum Frankfurt – eine Plattform der Reflexion über die Gegenwart

Do 16. Mai, 19 Uhr in Frankfurt am Main, im Haus am Dom (Giebelsaal)

Im Rahmen eines grundlegenden Erneuerungsprozesses hat das Jüdische Museum in Frankfurt am Main ein Selbstverständnis entwickelt, in dessen Zentrum die Idee eines Museums ohne Mauern steht. Mit zahlreichen Aktivitäten im Frankfurter Stadtraum, Stadtspaziergängen, Bildungsangeboten, sinnlichen Veranstaltungen und Pop Up-Plattformen hat es in den vergangenen drei Jahren neue Formen des Zugangs zu jüdischer Geschichte und Kultur erprobt, die zur interkulturellen  Verständigung und zur Selbstreflexion anregen wollen.

In ihrem Vortrag gibt die Direktorin des Museums, Dr. Mirjam Wenzel, einen Einblick in diese Aktivitäten und in die ihnen zugrundeliegende Überzeugung: Das Jüdische Museum möchte zur Auseinandersetzung mit den subjektiven Erfahrungen von Jüdinnen und Juden in einer historischen Perspektive und zur Teilhabe an der Pluralität jüdischer Kultur inmitten der Diversität europäischer Gesellschaften einladen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen eines (internen) Workshops des Forschungsverbundes Dynamiken religiöser Dinge im Museum (REDIM)
Der Vortrag ist für alle Interessenten geöffnet.


Seminar mit Special Guest:
Dr. Yuriko Yamanaka

Frau Dr. Rodemeier begrüßt am 14.05.19 in ihrem Seminar “Visualisierung von Religion im öffentlichen und halböffentlichen Raum” Dr. Yuriko Yamanaka Professorin am National Museum of Ethnology in Osaka.

“Dynamics of Religious Things in and outside Museums: How material culture of Islam is ‘staged’ in Japan”

The lecturer will introduce how material culture of Islam is “staged” in the different regional galleries of the National Museum of Ethnology in Osaka, and how the exhibit was then condensed into “Min-packs” — mobile “mini-stages” in the form of suitcases containing objects, photographs and explanation cards — rented out to schools for classroom learning activities.

Die Veranstaltung findet im Seminarraum der Religionswissenschaft, Landgraf-Philipp-Str. 4, von 16-18 Uhr statt.
Alle Interessierten sind willkommen.

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